Joseph Heintz d. Ä., Leda und der Schwan I, © privat (Foto: Richter + Fink)

Die Welt aus AugsburgLandkarten von Tobias Conrad Lotter (1717–1777) und seinen Nachfolgern

11.04.–31.08.2014 im Schaezlerpalais

Im 18. Jahrhundert zählte Augsburg zu den bedeutenden europäischen Zentren der Landkartenproduktion. Ein ebenso kunstfertiger wie renommierter Protagonist auf diesem Gebiet war der Kartenkupferstecher Tobias Conrad Lotter (1717–1777), der zunächst für seinen Schwiegervaters Matthäus Seutter arbeitete. Nach dessen Tod gründete er einen eigenen erfolgreichen Landkartenverlag, der von den Söhnen und Enkelsöhnen fortgeführt wurde. Die fein gestochenen und ansprechend gestalteten Karten und Atlanten des Verlages Lotter fanden weithin Absatz und trugen damit wesentlich zur Verbreitung geografischer Kenntnisse bei. Anhand von mehr als 80 Exponaten aus einer Augsburger Privatsammlung gewährt die Sonderausstellung "Die Welt aus Augsburg" im Schaezlerpalais einen faszinierenden Blick auf die inhaltliche Vielfalt und kunstvolle Opulenz alter Karten.