Hinterglas und KupferstichHinterglasgemälde aus drei Jahrhunderten und ihre Vorlagen

30.04.–20.07.2008 im Schaezlerpalais

Erstmalig findet in Deutschland eine Ausstellung zu diesem spannenden Thema statt. Die Kunstsammlungen und Museen Augsburg – dem Weltzentrum der Hinterglasmalerei im 18. Jahrhundert – zeigen anhand von Beispielen aus der Sammlung W. u. G. Steiner die Entwicklung der Hinterglasmalerei von 1550 bis 1850. 120 sakrale und profane Meisterwerke aus Deutschland, Italien, Österreich, der Schweiz und China illustrieren die immense Kunstfertigkeit der damaligen Künstler.

Ein besonderer Aspekt der Ausstellung ist auch den graphischen Vorbildern der Hinterglasmaler gewidmet, denn sie schufen ihre komplizierten Bilder meist nach Kupferstichen u. ä. Zu jedem Hinterglasgemälde wird daher die entsprechende Druckgraphik gezeigt, so ergeben sich höchst spannende Vergleichsmöglichkeiten.

Ergänzt wird die Sonderpräsentation mit Beispielen aus dem Bestand der Kunstsammlungen und Museen Augsburg – darunter ein seltenes großformatiges Porträt des Augsburger Bischofs Clemens Wenzeslaus – die gleichfalls wie die obige Privatsammlung erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.