Karol Sidon: Traum von meinem Vater

„Im Jahr fünfundvierzig bekam meine Mutter die Nachricht, dass es besser wäre, mit mir wegzugehen, da mir Deportation und Gaskammer drohten.“ So beginnen Karol Sidons literarische Erinnerungen an seine Kindheit im Prag, an die Bewohner der Stadt und diejenigen, die nicht zurückkehrten – allen voran der Vater, der im KZ Theresienstadt umgebracht wurde und den der kleine Karol ein Leben lang vermissen wird. Der 1968 in Prag veröffentlichte Roman Der Traum von meinem Vater erschien 2019 in deutscher Übersetzung von Elmar Tannert (ars vivendi).
Lesung und Gespräch im Café des Schaezlerpalais, in Kooperation mit der Deutsch-Tschechischen Gesellschaft Augsburg und Schwaben und dem Tschechischen Zentrum München.

Kosten: keine