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„was ich anhatte...“Wanderausstellung zu sexualisierter Gewalt in der Neuen Galerie im Höhmannhaus

„was ich anhatte...“ Wanderausstellung zu sexualisierter Gewalt in der Neuen Galerie im Höhmannhaus

Vom 13. bis 27. September 2026 ist die Wanderausstellung „was ich anhatte...“ in der Neuen Galerie im Höhmannhaus zu Gast. Augsburg ist die 70. Station der Ausstellung, die seit ihrem Start im Jahr 2020 bundesweit an zahlreichen Orten gezeigt wurde. Die Ausstellung wird vom Büro für Kommunale Prävention der Stadt Augsburg in Kooperation mit den Kunstsammlungen & Museen Augsburg präsentiert. 

Im Mittelpunkt stehen Kleidungsstücke, die Frauen und Mädchen zum Zeitpunkt eines sexuellen Übergriffs trugen. Gemeinsam mit persönlichen Berichten der Betroffenen machen die Exponate sichtbar, dass sexualisierte Gewalt unabhängig von Kleidung, Auftreten oder Verhalten geschieht. Die Ausstellung setzt damit ein klares Zeichen gegen sogenannte Vergewaltigungsmythen und gegen Victim Blaming, also die Schuldzuweisung an Betroffene. 

Die gezeigten Kleidungsstücke stehen stellvertretend für die Erfahrungen von zwölf Frauen unterschiedlicher Altersgruppen. Ihre Geschichten verdeutlichen die Allgegenwärtigkeit sexualisierter Gewalt und die oft langanhaltenden Folgen für die Betroffenen. Gleichzeitig möchte die Ausstellung Mut machen, das Schweigen über erlebte Gewalt zu brechen und den gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema kritisch zu hinterfragen. 

Begleitend zur Ausstellung findet ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen, Workshops und Gesprächsangeboten statt. Themen sind unter anderem Täterarbeit, K.-o.-Tropfen, Vergewaltigungsmythen, Opferschutz sowie Präventionsarbeit. Besucherinnen und Besucher erhalten zudem Informationen über Hilfs- und Beratungsangebote in Augsburg. 

Die offizielle Eröffnung findet am 15. September um 17 Uhr statt. Neben Oberbürgermeister Dr. Florian Freund wird auch die Initiatorin und Kuratorin der Ausstellung, Beatrix Wilmes, anwesend sein.