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Turnusführung – Sonderausstellung
Kleine Welten – Spielzeug in alten Zeiten, Bunte Welt der Kinderspiele
Halle 1 – Raum für Kunst im Glaspalast
74. Große Schwäbische Kunstausstellung
© Thomas Damm
© Manar Bilal

Hiroshima Black Rain Hibakusha / SheltersDoppelausstellung zu den schrecklichen Folgen von Krieg

24.07.-25.09.2022 in Halle 1 – Raum für Kunst im Glaspalast

Hiroshima Black Rain Hibakusha
"Schwarzer Regen". So wurde der radioaktive Niederschlag des Bombenabwurfs von Hiroshima am 6. August 1945 bezeichnet. Viele Menschen kamen damit in Berührung und nahmen radioaktive Strahlung auf. Sie werden Hibakusha genannt. »Hi« steht für Leiden, »baku« für Bombe und »sha« für Mensch. Während den unmittelbaren Opfern des Atombombenabwurfs noch immer in der Öffentlichkeit gedacht wird, bleiben die Opfer des "Schwarzen Regens" zum Teil bis heute unbeachtet. Erst 2021 gelang es einer Gruppe, sich vor Gericht Anerkennung zu erstreiten. 

Der Fotograf Thomas Damm hat zahlreiche Hibakusha in ihren Häusern und Wohnungen am Rande Hiroshimas besucht und mit ihnen gesprochen. In Interviews erzählen sie von jenem Schicksalstag 1945 und wie sich das Leben danach entwickelt hat. Die dichten und intensiven Porträts sollen den vergessenen Opfern von Hiroshima ein Gesicht geben.

Fotograf Thomas Damm
Thomas Damm, geb. 1984, studierte Fotojournalismus und Dokumentarfotografie an der Hochschule Hannover, zuvor Politik, Philosophie und Soziologie. Ein Auslandssemester Visual Communication absolvierte er an der Hiroshima City University. Dort erhielt er für "Black Rain Hibakusha" den Hiroshima City University Student Award.


Shelters 
Seit 2011 fotografiert Manar Bilal in Flüchtlingslagern im Nahen Osten und in Europa. Er arbeitet hauptsächlich mit Kindern, die durch den Krieg verletzt oder traumatisiert wurden. Seine Arbeit besteht darin, psychologische und soziale Unterstützung zu leisten, damit Kinder bzw. Geflüchtete ein wenig Hoffnung haben, die Lebensbedingungen im Lager ertragen und von einer besseren Zukunft träumen können.

Fotograf Manar Bilal
Manar Bilal kam 2016 als politischer Flüchtling aus Syrien und lebt heute in Orléans und Paris. Er ist Fotograf und Filmemacher mit Ausstellungen in Frankreich, Deutschland, USA und Großbritannien. Bilal nutzt die Fotografie als Instrument zur Unterstützung, Verankerung und Begleitung beruflicher und persönlicher Veränderung.

Die Ausstellung ist Teil des Programms zum Augsburger Friedensfest am 8. August 2022.