Philipp Veit, zugeschrieben, Musikstunde © Kunstsammlungen & Museen Augsburg Foto: Andreas Brücklmair

Konzerte

Im zauberhaften Ambiente des Rokoko-Festsaals im Schaezlerpalais finden von Mai bis Ende September Konzerte statt. Umrahmt von musikalischen Klängen lässt sich der Festsaal in seiner ganzen Pracht und Harmonie besonders genießen. 

Kartenvorverkauf und Reservierung
Um die jeweils aktuellen Bestimmungen zur Corona-Lage zu berücksichtigen, startet der Vorverkauf jeweils erst kurz vor dem jeweiligen Konzert. Reservierungen sind an der Museumskasse des Schaezlerpalais unter T (08 21) 324-4118 möglich (nur bei Öffnung der Museen Di-So von 10-17 Uhr).

Bitte beachten Sie:
Aufgrund der aktuellen Lage der Corona-Pandemie gibt es voraussichtlich nur eine sehr beschränkte Platzkapazität. Zudem kann es zu terminlichen Verschiebungen kommen.


Aktuelle Termine

Sonntag, 6. Juni 2021, 17 und 19 Uhr

Johann Sebastian Bach  
Sonaten und Partiten für Violine solo


Michail Uryvaev – Barockcello 

Die um 1720 in Köthen entstandenen Sonaten und Partiten für Violine Solo von Johann Sebastian Bach sind ein Höhepunkt der Literatur für Violine Solo und stellen enorme Anforderungen an seine Interpreten.

Bach behandelt hier die Geige – ein Melodieinstrument – wie ein Harmonieinstrument. Die Mehrstimmigkeit dieser Kompositionen, die Fülle der Akkorde und Doppelgriffe sind auf einer Geige eine hohe Herausforderung - und wird nur selten von ganz wenigen Cello-Idealisten angeboten.

Der Barockcellist Michail Uryvaev, dessen ausgesuchte Programme in Augsburg des Öfteren zu hören sind, spielt diesen Zyklus in 2 Teilen: am 6. Juni 2021 und am 12. September 2021 jeweils um 17 und 19 Uhr.

Das Programm: 
Sonate I g-moll, BWV 1001, Partita III E-Dur, BWV 1006, Sonate II a-moll, BWV 1003

Tickets: 25 Euro (ermäßigt 18 Euro)


Sonntag, 30. Mai 2021, 17 und 19 Uhr

Antonio Vivaldi 
Kammerkantaten und Sonaten aus Venedig

Susanne Simenec – Sopran
Michail Uryvaev – Barockcello
Johanna Soller – Cembalo

Virtuose Bravour, Melodienreichtum und Dramatik – Vivaldis Kantaten für Sopran und Basso continuo vereinen die mitreißenden Affekte der Opernbühne mit dem Raffinement intimer Kammermusik.

Die Sopranistin Susanne Simenec, die Cembalistin Johanna Soller und der Barockcellist Michail Uryvaev lassen alle Leidenschaften aufblitzen, für die diese großartige Musik des italienischen Hochbarock so berühmt ist. Zu hören ist auch eine von Vivaldis sechs Cellosonaten. Er gehörte zu den ersten Komponisten, die das Cello als Solo-Instrument einsetzten.

Vivaldi prägte im hohem Maße das musikalische Leben seiner Heimatstadt. Die wöchentlichen Konzerte in den "Ospedali" genannten Waisenhäuser gehörten zu den Attraktionen des venezianischen Musiklebens. Das größte und berühmteste war das "Pio Ospedale della Pietà". Dort war Vivaldi Violin- und Bratschenlehrer und veranstaltete regelmäßig Konzerte auf höchstem Niveau. Reisende aus allen Ländern, die sich vor allem in der Karnevalszeit in Europas Touristenstadt tummelten, strömten neben den Bürgern Venedigs in die Konzerte und priesen die Qualität der Aufführungen.

Tickets: 25 Euro (ermäßigt 18 Euro)


Sonntag, 27. Juni 2021, 18 und 20 Uhr

Ich bin mehr Herz als Kopf
Musik und Texte der Empfindsamkeit

Michael Eberth – Clavichord 
Peter Pius Irl – Lesung

Die 1730 in Kaufbeuren geborene Sophie von La Roche dichtete zur Zeit der Aufklärung im Stil der Empfindsamkeit. Als Salonnière hielt sie engen Kontakt zu weiten Kreisen der aufklärerischen Intelligenz in Deutschland, darunter Wieland, Lavater, Basedow, Jung-Stilling, Schiller und Goethe.

Mit der blinden Wiener Pianistin Maria Theresia von Paradies pflegte sie einen freundschaftlichen Austausch. Im 13. Buch „Dichtung und Wahrheit“ schrieb Goethe über Sophie: „Sie war die wunderbarste Frau, und ich wüsste ihr keine andre zu vergleichen. Schlank und zart gebaut, eher groß als klein, hatte sie bis in ihre höheren Jahre eine gewisse Eleganz [...] zu erhalten gewusst, die zwischen dem Benehmen einer Edeldame und einer würdigen bürgerlichen Frau gar anmutig schwebte“. 

Zu hören sind Werke der Salonnière, begleitet von den feinen Klängen des Clavichords. 

Tickets: 26 Euro (18 Euro ermäßigt)

Veranstalter: fama - Forum Alte Musik e.V., Bestandteil der Konzertreihe FUGGER KONZERTE 2021 


Sonntag, 27. Juni 2021, 18 Uhr

Joseph Haydn, Antonio Vivaldi, Wolfgang A. Mozart
Trio Konzert – Ein Fest der Galanterie

Angelika Man – Querflöte
Pamela Rachel – Violine
Johannes Kügel – Violoncello
Stephanie Knauer – Pianoforte

Bei diesem Fest der Galanterie werden Werke aus dem 18. Jahrhundert gespielt. Passend zum prachtvollen Rokoko-Ambiente, komponiert von den Bach-Söhnen, Haydn, Vivaldi und Mozart. Zum Auftakt der dreiteiligen Konzertreihe im Festsaal sind zwei Trios zu hören, einmal mit Querflöte und einmal mit Violine als Primus. 

Tickets: 25 Euro (18 Euro ermäßigt)


Samstag 24. Juli 2021, 18 und 20 Uhr 

Fantasie et Canzoni  
Intavolatura de Cimbalo, Napoli 1576 di Antonio Valente

Paola Erdas – Cembalo

Im Mittelpunkt des Programms steht ein kostbares Buch, das “Intavolatura de Cimbalo” von Antonio Valente, das sich im Original in der Nationalbibliothek Vittorio Emanuele III in Neapel befindet. Die Intavolatura ist das erste Musikbuch, das ausschließlich das Cembalo (Cimbalo) erwähnt. Üblich war damals das Cembalo in Kombination mit Orgel oder anderen Tasteninstrumenten, sowie mit der Harfe und der Vihuela. 

Die reizvolle Musik in der Intavolatura ist in unterschiedlichen Stilistiken geschrieben mit einer faszinierenden Harmonik auf der Grenzlinie zwischen Renaissance und Barock. Einzigartig ist die Schrift des Buches: Valente erfand in der Tat eine neue Schrift. Ähnlich der zeitgenössischen spanischen Schrift, aber präziser und gleichzeitig komplizierter. 

Ein Konzert wie eine Reise in das fabelhafte Ambiente des antiken Neapel: reich, farbenfroh, leidenschaftlich. 

Tickets: 26 Euro (18 Euro ermäßigt)

Veranstalter: fama - Forum Alte Musik e.V., Bestandteil der Konzertreihe FUGGER KONZERTE 2021


Sonntag, 22. August 2021, 17 und 19 Uhr

Leopold und Wolfgang Amadé Mozart
Vater und Sohn – Klavier solo

Stephanie Knauer – Piano

Sonaten von Vater Leopold und Sohn Wolfgang Amadé Mozart stehen im Zentrum dieses Klavierrezitals. Denn auch musikalisch standen sich die beiden anfangs sehr nahe. Gespielt wird auf dem Neupert-Pianoforte, einem Nachbau nach historischem Vorbild.  

Tickets: 25 Euro (18 Euro ermäßigt)


Samstag, 28. August 2021,19 Uhr
Sonntag, 29. August 2021, 17 Uhr

Hammer –
Alte und Neue Musik für Hammerflügel 

Wolfram Oettl – Hammerflügel

Neue Klaviermusik, komponiert für das wiederentdeckte „historische“ Instrument Hammerklavier, tritt in den Dialog mit Komponisten des 18. und 19. Jahrhunderts. 

Frank Agsteribbe (Antwerpen) blickt in den „Nano Variations“ zurück auf J. S. Bach, Markus Schmitt (Augsburg) in seinen „Tre sonate galanti“ auf D. Scarlatti und C. Ph. E. Bach. Bernhard Lang (Wien) verarbeitet in seinem Werk „Hammer“ Material aus der „Hammerklaviersonate“ von Beethoven. 

Tickets: 26 Euro (18 ermäßigt)

Veranstalter: fama - Forum Alte Musik e.V., Bestandteil der Konzertreihe FUGGER KONZERTE 2021


Sonntag, 12. September 2021, 17 und 19 Uhr

Johann Sebastian Bach – Sonaten und Partiten für Violine solo 

Michail Uryvaev – Cello

Die um 1720 in Köthen entstandenen Sonaten und Partiten für Violine Solo von Johann Sebastian Bach sind ein Höhepunkt der Literatur für Violine Solo und stellen enorme Anforderungen an seine Interpreten. Bach behandelt hier die Geige – ein Melodieinstrument -wie ein Harmonieinstrument. Die Mehrstimmigkeit dieser Kompositionen, die Fülle der Akkorde und Doppelgriffe sind auf einer Geige eine hohe Herausforderung – und wird nur selten von ganz wenigen Cello-Idealisten angeboten.

Der Barockcellist Michail Uryvaev, dessen ausgesuchte Programme in Augsburg des Öfteren zu hören sind, spielte einen Teil des Zyklus bereits am 6. Juni 2021. Am 12. September 2021 hören Sie den Zweiten. 

Das Programm:
Partita I h-moll, BWV 1002, Sonate III C-Dur, BWV 1005, Partita II d-moll, BWV 1004

Tickets: 25 Euro (ermäßigt 18 Euro)


Samstag, 18. September, 18 und 20 Uhr

Debüt des Leopold-Mozart-Ensembles

Ljiljana Winkler – Sopran
Angelika Löw-Beer – Violine
Johanna Regenbogen – Viola
Stephanie Knauer – Pianoforte

Mit Werken von Komponistinnen des 18. Jahrhunderts und Streich-Trios von Leopold Mozart stellen sich die vier „Frauenzimmer“ des Leopold-Mozart-Ensembles und ihr Cellist dem Augsburger Publikum vor. Gespielt wird in originalgetreuen Kleidern im Rokokofestsaal des Schaezlerpalais. Ein Fest für Ohren und Augen.

Tickets: 25 Euro (18 Euro ermäßigt)