Monika Mendat, Delta (Ausschnitt) © Monika Mendat

Monika Mendat - Zeitenwende

03.11.2022-05.02.2023 im Café und Liebertzimmer des Schaezlerpalais

Es ist „… die Verabredung zu einer gemeinsamen Reise in die Freiheit, dies im Medium völlig abstrakter Malerei, erfüllt mit einer außergewöhnlichen Körperlichkeit und Sinnlichkeit“. 
(Dr. Elmar Zorn, Kurator und Publizist)

In den jüngsten Bildern der Künstlerin Monika Mendat sprudeln kreisförmige und organisch anmutende Formen durchs Schwerelose. Sie schäumen amorph auf, leuchten in kosmischen Explosionen. Es ist eine neue Welt der Abstraktion. Man findet sich wieder in einer Transformation des irdisch Begrenzten, der Betrachter befindet sich mitten in der ZEITENWENDE. Zeitenwenden hat es immer gegeben. Ob im Zeitalter des Barock oder die Brüche der Moderne, immer wieder erleben wir den Eintritt in ein neues Zeitalter – es ist ein steter Neubeginn.

Manifestierte Sehnsucht nach unberührten Orten
In dem Werkzyklus ZEITENWENDE der Künstlerin Monika Mendat – großformatig, in Acryl auf Karton oder Leinwand – manifestiert sich die Sehnsucht nach unberührten Orten. Diese so formulierte ideelle oder tatsächliche „Berechtigung zur Freiheit“ jenseits des Materiellen, wie es die Kunsthistorikerin Dr. Edith Heindl zu ihren Bildern sagt, ist ein Prozess, den die Künstlerin durch Abstrahierung vollziehe. 

„Das Erlebnis des Spirituellen wird zur Entdeckungsreise künstlerischer Formgebung. Das Vordringen in einen ungesehenen Kosmos innerer Bilder führt zu einer neuen Werksidee. Deren Ziel liegt jenseits des sinnlich Wahrnehmbaren, jenseits des körperlich Spürbaren, jenseits des bildnerisch Darstellbaren.“

Die Künstlerin Monika Mendat
Monika Mendat ist Ende der 70er Jahre mit ihren Eltern von Polen nach Deutschland geflohen. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Friedberg/Bayern. Ihre Bilder sind in nationalen und internationalen Ausstellungen zu sehen.