Die Römerfunde aus Oberhausen

17.12.2021–16.01.2022 im Römerlager im Zeughaus

Im vergangenen Jahr machten umfangreiche römische Funde aus Oberhausen Schlagzeilen. Die Überreste des ältesten römischen Stützpunkts in Bayern oder der größte römische Silberschatz, der jemals im Gebiet des heutigen Freistaats gefunden wurde.

Noch bevor die bedeutenden Objekte aufwendig restauriert und wissenschaftlich ausgewertet werden, präsentiert die Stadtarchäologie ausgewählte Stücke in einer Sonderausstellung im Römerlager im Zeughaus. Luxusgeschirr aus dem Mittelmeerraum, Austern, Wein- und Ölamphoren zeugen vom hohen Lebensstandard der Soldaten und Zivilisten im neu eroberten Gebiet zur Zeit von Christi Geburt. Schmuck und Ausrüstungsgegenstände weisen auf die Herkunft und Zusammensetzung der Siedler und der Militärtruppen hin. Sie zeigen deutlich: Die Wiege des römischen und damit auch des heutigen Augsburg befand sich in Oberhausen. 

Der heutige Augsburger Stadtteil Oberhausen ist schon seit über 300 Jahren als Fundort bedeutender römischer Hinterlassenschaften bekannt. 1709 wurde ein Pfeilergrabmal entdeckt, das seither das Wappen Oberhausens zierte. 1913 wurden in einer Kiesgrube bereits größere Mengen frührömischer Funde geborgen: Die Wiederentdeckung dieser Fundstelle führte 2020 zu den jetzt gezeigten Neufunden.

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